Energiemanagementsysteme werden internationelen Standards angepasst

Die Energiewende ist in aller Munde – wobei: momentan ist es ruhiger geworden zum Thema erneuerbare Energie und Stichdaten bzgl. der abschaltung verschiedener Kraftwerke. Bereits vor der Wahl hat man zuletzt eher weniger vom derzeit geschäftsführenden Bundesumweltminister Peter Altmeier und dem Sachstand in Sachen erneuerbare Energie gehört.Fakt ist jedoch: das Energiemanagement ist ein wichtiger Teil der Planung und des Betriebes von energietechnischen Erzeugungs- und Verbrauchseinheiten. Damit sollen Ressourcen geschont, Klimaschutz betrieben und Kosten gesenkt werden. Im Rahmen des Erneuerbaren Energiegesetzes (EEG) gibt es Ausgleichsregelungen für energieintensive Betriebe. Diese Ausnahmeregelungen wurden inzwischen jedoch stark innerhalb der Wirtschaft ausgeweitet, so dass selbst Unternehmen, die diese Ausnahmeregelungen nicht nötig hätten diese bekommen.

Auf Antrag kann ein Unternehmen mit einem Stromverbrauch von mehr als einer Gigawattstunde hier Limitierungen erhalten, ab einem Stromverbrauch von zehn Gigawattstunden bedarf es einer Zertifizierung nach EN ISO 50001. In diesem Energiemanagementnorm EN ISO 50001 wird festgelegt, welchen Anforderungen das Managementsystem eines Unternehmens benötigt.Das Zertifikat wird befristet durch eine unabhängige Zertifizierungsstelle erteilt.

Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001

Die DIN EN ISO 50001 ist ein internationaler Standard für Energiemanagementsysteme und wurde im Mai 2011 von der International Organization for Standardization (ISO) veröffentlicht. Das Energiemanagement ISO 50001 bietet Informationen zur Verbesserung der Energieeffizienz.

Die ISO 50001 ist eine offizielle Bestätigung, dass das geprüfte Unternehmen den darin festgelegten Standards entspricht. Dieses Schreiben ist notwendig, um steuerliche Erleicherungen für das Unternehmen geltend zu machen. Zugleich ist die Bestätigung aber auch ein Signal an Mitarbeiter, Kunden und Anteilseigner, dass das eigene Unternehmen die Energieeffizienz ernst nimmt und unter systematischen Gesichtspunkten agiert und damit Verantwortung für die Umwelt übernimmt.

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