Kernfusion ist die Grundlage für unsere Sonnenenenergie

Im Gegensatz zu Gas ist man bei der Nutzung von Sonne nicht auf die Lieferbedingungen von Drittländern angewiesen. Da man Solaranlagen auch als Privatperson auf seinem Hausdach installieren kann, hat die Solarbranche in den vergangenen Jahren einen Boom erlebt. Rückläufig wurde dies insbesondere in letzter Zeit durch die stärker auf den Markt drängenden asiatischen Hersteller der Technik rund um die Energiegewinnung aus der Sonne.

Faktisch ist die Sonnenenergie die größte Energiequelle überhaupt. Theoretisch könnte man mit der Solarenergie das 10.000-fache des Weltprimärenergiebedarfs decken. Die wirtschaftlichste Nutzungsform sind Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung oder Solarkollektoren zur Wärmegewinnung.

Um die Abläufe dahinter zu verstehen sollte man wissen, dass Sonnen- bzw. Solarenergie die (von der Sonne) durch Kernfusion erzeugte Energie ist. Diese gelangt per elektromatgnetischer Strahlung zur Erde. Und die Sonneneinstrahlung hat Kraft. Denn an der Grenze der Erdatmosphäre erlangt die Sonne eine Intensität von etwa 1,367 Kilowattstunden je Quadratmeter (Solarkonstante).

Photovoltaik und Solarkollektoren bewirken Zweierlei

Photovoltaikanlagen werden zur Gewinnung von Strom genutzt, der in das Stromnetz eingespeist wird. Demgegenüber gibt es die Solar- oder Sonnenkollektoren (Solarthermie): die sind dafür zuständig, dass man die eigenen Heizkosten reduzieren kann. Denn mit ihnen wird die Warmwasser-Situation geregelt.

Um eine effektive Stromgewinnung zu erzielen, sollte die PV-Anlage mindestens 30 Quadratmeter groß sein. Denn dann rechnet sich die Investition nach aktuellen Berechnungen in knapp 20 Jahren. Installiert werden können diese Anlagen nahezu überall. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass die Funktionalität der Anlage von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird. D.h. die PV-Anlage kann dadurch mehr oder weniger Leistung produzieren dass eine gewisse Verschattung auf die Anlage fällt. Auch die Ausrichtung des Daches sowie die Dachneigung sind ausschlaggebende Faktoren.

Wer seine Warmwasser-Aufbereitung per Sonnenenergie regeln möchte, der muss mit einer Anlagengröße von etwa vier Quadratmetern planen. Konkrete Richtwerte muss man sich jedoch individuell berechnen, da diese von der vorhandenen Heiztechnik, dem Wasserverbrauch und der Dämmung des Hauses abhängig ist. Aktuell gibt es für die Förderung der Sonne als Wärmebringer auch entsprechende Solarförderung. Diese ist inzwischen jedoch leicht rückläufig. Diese erfolgt anhand der Einspeisung ins öffentliche Stromnetz. Der Hauseigentümer erhält also ein paar Cent weniger weniger je zur Verfügung gestellter Kilowattstunde (kWh).

Aktuelle Ziele gehen dahin, bis 2020 rund 20 Prozent der Energie in Europa per erneuerbarer Energie zu gewinnen. Ein Problem, dass die Sonnenenergie hat: sie ist abhängig von Witterung, Jahrezeit und Uhrzeit. Eine entsprechende Speichertechnologie ist erforderlich, damit eine konstante Energieversorgung gewährleistet wreden kann. Auch die klimatische Situation ist ein Problem: Wärme benötigt man nämlich eigentlich vor allem dort, wo es kalt ist. Und dort hat letztlich auch die Sonne eine schwächere Wirkkraft.

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