UN-Klimakonferenz in Doha hatte kaum Zählbares

Regelmäßig treffen sich die Politiker und Entscheidungsträger aus dem Bereich der Vereinten Nationen, um Pläne und Ziele zu besprechen. Bei der diesjährigen 18. UN-Klimakonferenz, die am 8. Dezember in Doha (Katar) endete, wurden die aktuellen Werte und Zahlen besprochen. Wirklich zählbares in Punkto Klimaentwicklungen kam dabei jedoch nicht heraus.
Katar – der Austragungsort der diesjährigen Klimakonferenz – war dabei schon für viele der erste Kritikpunkt, gilt Katar laut Statistiken der Weltbank als die Region, in der man derzeit den höchsten Pro-Kopf-Ausstoß an CO2 hat. Allerdings wolle man dort, also in den Vereinigten Arabischen Emiraten, zukünftig speziell im Bereich der Solarenergie einiges unternehmen.

Seit 1995 – der Auftakt der UN-Klimakonferenz war damals in Berlin – diskutieren die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen einmal pro Jahr über Möglichkeiten, wie man dem Klimawandel entgegen treten könnte. Was die Erfolge betrifft, so waren diese in der Folge der Veranstaltungen meist jedoch gering, da speziell Länder wie die USA oder China mit hohen CO2-Emissionen keinen verbindlichen Klimaschutzverträgen zustimmen oder Vereinbarungen nicht beitreten. Bis 2015 wolle man deshalb ein neues Abkommen aushandeln, dem auch diese beiden Großmächte beitreten, um ein weltweit einheitliches Klimaabkommen zu schaffen.

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